"S(w)ing mal wieder"

Sieben Chöre, 6 Chorleiter und über 30 swingende Lieder gab es am Sonntag, den 5.6.2016 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg zu hören. Der Rheinisch-Bergische Chorverband hatte zum Konzert geladen und 7 Chöre waren angetreten das Publikum mit moderner, swingender Chormusik zu unterhalten. Auch das unbeständige Wetter, die schwüle Luft und Donner als Begleitung zu den Chorwerken, konnten die Gäste nicht aufhalten in die gut besuchte Aula zu strömen. Unter der Moderation von Nikolaus Kleine gab es 3 Stunden lang ein unterhaltsames Programm.
Gestaltet wurde das Konzert von folgenden Chören:
"Singgemeinschaft Hoffnungsthal" unter Leitung ihrer neuen Chorleiterin Christina Eiswirth, am Flügel begleitet von Nikolaus Adam
"Frauenchor Forsbach" unter Leitung von Diplomchorleiter Babrak Wassa und begleitet von Sigrid Sachse
"Contrapunct" unter Leitung von Esther Ospelkaus
"MGV Rommerscheid" unter Leitung von Conny Jung und begleitet von Yuri Nakamori
"Rommerscheider ChoryFeen" unter Leitung von Conny Jung und begleitet von Yuri Nakamori
"tonGLeiter" und Leitung von Johannes Wust, der auch den Chor am Flügel begleitete und von
"Meine Schönen, a singing affair" dem Damentrio, dass seit gut einem Jahr dem Rheinisch-Bergischen Chorverband abgehört.

Alle die dabei waren haben ein buntes Programm geboten bekommen und so mancher von ihnen hofft auf weitere Chormusik in diesem Stil.

 

Meisterchor

"Siegen in Siegen!" So lautete schon im letzten Jahr der Slogan der Heimatklänge Nußbaum für den Meisterchorwettbewerb am 5. Juni 2016 in der Siegerlandhalle in Siegen. Und es hat geklappt! Mit 3x "sehr gut" und einem "gut" wurde die Hürde "Meisterchor" mit bravour genommen. Damit haben die Sänger der Heimatklänge Nußbaum unter Leitung von Chorleiter Rolf Pohle zum sechsten Mal den begehrten Titel errungen und dürfen sich für weitere 5 Jahre "Meisterchor" nennen. Der Chor erhielt für die beiden Volkslieder "In der Ferne" und "Wenn alle Brünnlein fließen" sowie für das Wahlchorwerk "Streitlied zwischen Leben und Tod" von der prominent besetzten Jury jeweils die Note "sehr gut" und für das Pflichtwerk "Meine Freundschaft g'hört Frau Musica" die Note "gut".
Wir gratulieren den Heimatklängen Nußbaum zu ihrem neuen Titel!

Mitgliederversammlung 2016

Über eine erfolgreiche Verbandsarbeit im Jahre 2015 berichtete der Vorstand des Rheinisch-Bergischen Chorverbandes auf der Mitgliederversammlung am 5.3.2016.
Bevor jedoch die Berichte verlesen wurden, stimmte der Frauenchor Forsbach unter Leitung von Dirigent Babrak Wassa, die Delegierten mit einigen Frühlingsliedern auf die Versammlung ein.
Zwei Seminare zur Stimmbildung und zum Blattsingen wurden vom Verband organisiert und fanden gute Zulauf bei den Mitgliedern. Auf der Ehrung der Jubilare im November 2015 wurden 53 Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.
Nicht so gut sieht es mit dem Nachwuchs in den Chören und auf der Vorstandsebene aus. Ein Männerchor hat aus altersgründen die Singetätigkeit eingestellt - dafür konnte aber ein gemischte Chor neu gewonnen werden. Bei einigen gemischten Chören und Frauenchören gab es sogar Zuwachs in den Stimmen.
Nachdem auch dem Kassierer für die gute Kassenführung gedankt wurde, konnte dem Vorstand Entlastung erteilt werden - sie erfolgte einstimmig!
Leider konnten bei den vorgesehenen Wahlen die offenen Positionen im Vorstand des Rheinisch-Bergischen Chorverbandes nicht neu besetzt werden. Von vielen anwesenden Vereinen wurde aber Hilfe bei den anstehenden Projekten versprochen. So hofft man ohne Kürzungen bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu kommen.

 

D1 Seminar mit 37 Teilnehmern

Auch wenn der Lerninhalt eines D1 Seminars eher trocken ist, so sah man fast nur leuchtende Augen. 37 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ca die Hälfte aus einem neu gegründeten Chor aus Siegburg, drückten an 3 Samstagen "die Schulbank" und befassten sich mit der richtigen Atmung, der Atemstütze um einen Ton richtig klingen zu lassen, den diversen Resonanzräumen im Kopf und dem richtigen und falschen Lächeln. All diese Techniken präsentierte Stimmbildnerin Cordula Maria Ledwoch und bei zahlreichen "Ave Marias" konnte man den Unterschied deutlich hören.
Neben den Grundtechniken zur Stimmbildung gehört natürlich auch das Wissen der Notenschrift mit zur Grundlage für gutes Singen. In diesem Bereich war Verbandschorleiter Stefan Wurm in seinem Element. Notenschlüssel, Taktarten, Noten- und Pausenwerte und natürlich was ist das für eine Note, schrieb oder malte er an die Tafel oder zeigte sie per Overheadprojektor. Natürlich wurde auch gesungen, denn die Beispiele sollten auch praktisch eingeübt werden.
Schnell waren die Unterrichtsstunden vorbei und viele freuen sich schon auf das nächste Seminar im Herbst, bei der Stimmbildung am Lied.

 

Ehrung der Jubilare

Einen vollbesetzten, festlich geschmückten Saal sah man im Kreishaus, als der Rheinisch-Bergische Chorverband zur diesjährigen Ehrung der Jubilare eingeladen hatte.
17 Sängerinnen und Sänger wurden im Auftrag der Chorverbände für 25 Jahre Mitgliedschaft, 8 Sänger für 40 Jahre, 11 Sänger für 50 Jahre, 11 Sänger und eine Sängerin für 60 Jahre und 5 Sänger sogar für 65 Jahre Mitgliedschaft in einem Chor geehrt. Der Vorsitzende der Rheinisch-Bergischen Chorverbandes, Hubert Appolt, ehrte die Sängerinnen und Sänger im Auftrag des Deutschen Chorverbandes und des Chorverbandes NRW und überreichte die entsprechenden Urkunden und Ehrenzeichen.
Mit einer Urkunde und der Plakette in Bronze des Chorverbandes NRW wurde Frau Margret Symann vom Frauenchor Forsbach für 20 Jahre Vorstandsarbeit gewürdigt. Für den Chor, der seit 27 Jahren besteht, hat sie in den vielen Jahren ihrer Vorstandstätigkeit herausragende Arbeit geleistet.
Musikalisch wurden die Jubilare vom 11-fachen Meisterchor MGV Sängerchor Heiligenhaus, unter Leitung von Chordirektorin Claudia Rübben-Laux begrüßt. Frau Rübben-Laux, die auch Vorsitzende des Musikrates im Chorverband NRW, Landeschorleiterin und Mitglied des Präsidiums ist, hielt auch die Festansprache, in der sie die Wichtigkeit des Singens betonte. Singen ist wie sprechen, fühlen, laufen usw. eine Grundfertigkeit des Menschen. Singen hilft in allen Lebenslagen und tröstet insbesondere in schwierigen Situationen. Insofern ist es wichtig, dass das Kulturgut der Chöre weiter gepflegt wird. Ein Hinweis an die zahlreichen Vertreter aus Politik und die Sponsoren, die Chöre in ihrer Arbeit auch weiter zu unterstützen.