Ehrung der Jubilare

Auf der 35. zentralen Ehrung der Jubilare des Rheinisch-Bergischen Chorverbandes wurden 35 Jubilare für 5 bis 65 Jahre Chorsingen geehrt. Die meisten Jahre hatte Herr Heinz Höller vom MGV Sängertreu Sand im Chor gesungen. Für gerade 5 Jahre wurden Sophie Kübitz, Linus Wege und Rasmus Wege vom Kinderchor im MGV Rommerscheid geehrt. Dazwischen gab es Ehrungen für 60 Jahre, 50 Jahre, 40 Jahre, 25 Jahre und 10 Jahre aktive Mitgliedschaft in einem Chor.
Bevor die Ehrungen durchgeführt und die Jubilare mit Urkunden und Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden, stimmte der sechsfache Meisterchor „Quartettverein Heimatklänge Nußbaum e.V. die Gäste mit einigen Liedern aus ihrem diesjährigen Meisterchorwettbewerb auf das feierliche Ereignis ein. Unter Leitung von Chordirektor Rolf Pohle sang der Chor das „Streitlied zwischen Leben und Tod“, „In der Ferne“, „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Jacobs Ladder“ und bewies mit meisterlichem Chorklang, dass sie den Wettbewerb zu Recht mit dreimal sehr gut und einmal gut bestanden hatten.
Normalerweise gibt es auf der Ehrung Begrüßungsworte oder eine Festansprache einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens oder der Musik. Diesmal hatte der Veranstalter die Jubilare gebeten, kleine Erinnerungen aus ihrem langen Chorleben zu berichten, die vom Vorsitzenden Hubert Appolt den Gästen vorgetragen wurden. Von Mitgliederwerbung beim Martinssingen und bei Karnevalsveranstaltungen und von den kleinen, aber lustigen Pannen bei Konzertreisen und Chorausflügen wurde berichtet. Aber auch das soziale Engagement vieler Chöre wurde hervorgehoben und am Beispiel einer Spendenaktion für ein herzkrankes Kind in den 60er Jahren dargestellt, bei dem der Chor über 30.000 DM in einer deutschlandweiten Aktion für die Operation des Mädchens zusammenbrachte.
Zum Schluss gab es noch eine Überraschung. Einige Mitglieder des Kinderchores vom MGV Rommerscheid, es waren leider nicht alle anwesend, zeigten den Gästen, dass man auch als kleine Gruppe von 5 Kindern stimmstark die Ehrengäste unterhalten kann. Chorleiterin Rita Rüsing begleitete den Chor auf der Ukulele und zum Schluss erklang gemeinsam „Unsere Stammbaum“ von den Bläck Fööss.

 

Stimmbildung

39 Sängerinnen und Sänger trafen sich am 8. Oktober 2016 zu einem Lehrgang "Stimmbildung am Lied". Die Referenten Cordula Maria Ledwoch und Stefan Wurm hatten Lieder ausgewählt, die zuerst einstudiert und dann durch Stimmbildung optimiert wurden. Doch am Anfang jeder Probenarbeit steht das "Einsingen". Diesmal besonders intensiv - denn wozu hat man eine professionelle Stimmbildnerin als Dozentin. Nach gut einer halben Stunde begann dann die Arbeit mit den Liedern. Immer weider wurde unterbrochen und nachgebessert. Nach 5 Stunden Probenarbeit waren sich alle sicher "jetzt klingt es gut". Mit vielen Anregungen zur Stimmverbesserung, vielen Übungsanregungen und dem guten Gefühl, viel für seine Stimme gelernt zu haben, verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem herzlichen Applaus von den Dozenten.
Man will wiederkommen und für solche Seminare werben; denn Stimmbildung kann jeder Sänger und jede Sängerin gebrauchen.

 

"S(w)ing mal wieder"

Swing mal wieder

Sieben Chöre, 6 Chorleiter und über 30 swingende Lieder gab es am Sonntag, den 5.6.2016 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg zu hören. Der Rheinisch-Bergische Chorverband hatte zum Konzert geladen und 7 Chöre waren angetreten das Publikum mit moderner, swingender Chormusik zu unterhalten. Auch das unbeständige Wetter, die schwüle Luft und Donner als Begleitung zu den Chorwerken, konnten die Gäste nicht aufhalten in die gut besuchte Aula zu strömen. Unter der Moderation von Nikolaus Kleine gab es 3 Stunden lang ein unterhaltsames Programm.
Gestaltet wurde das Konzert von folgenden Chören:
"Singgemeinschaft Hoffnungsthal" unter Leitung ihrer neuen Chorleiterin Christina Eiswirth, am Flügel begleitet von Nikolaus Adam
"Frauenchor Forsbach" unter Leitung von Diplomchorleiter Babrak Wassa und begleitet von Sigrid Sachse
"Contrapunct" unter Leitung von Esther Ospelkaus
"MGV Rommerscheid" unter Leitung von Conny Jung und begleitet von Yuri Nakamori
"Rommerscheider ChoryFeen" unter Leitung von Conny Jung und begleitet von Yuri Nakamori
"tonGLeiter" und Leitung von Johannes Wust, der auch den Chor am Flügel begleitete und von
"Meine Schönen, a singing affair" dem Damentrio, dass seit gut einem Jahr dem Rheinisch-Bergischen Chorverband abgehört.

Alle die dabei waren haben ein buntes Programm geboten bekommen und so mancher von ihnen hofft auf weitere Chormusik in diesem Stil.

 

Meisterchor

"Siegen in Siegen!" So lautete schon im letzten Jahr der Slogan der Heimatklänge Nußbaum für den Meisterchorwettbewerb am 5. Juni 2016 in der Siegerlandhalle in Siegen. Und es hat geklappt! Mit 3x "sehr gut" und einem "gut" wurde die Hürde "Meisterchor" mit bravour genommen. Damit haben die Sänger der Heimatklänge Nußbaum unter Leitung von Chorleiter Rolf Pohle zum sechsten Mal den begehrten Titel errungen und dürfen sich für weitere 5 Jahre "Meisterchor" nennen. Der Chor erhielt für die beiden Volkslieder "In der Ferne" und "Wenn alle Brünnlein fließen" sowie für das Wahlchorwerk "Streitlied zwischen Leben und Tod" von der prominent besetzten Jury jeweils die Note "sehr gut" und für das Pflichtwerk "Meine Freundschaft g'hört Frau Musica" die Note "gut".
Wir gratulieren den Heimatklängen Nußbaum zu ihrem neuen Titel!

Mitgliederversammlung 2016

Über eine erfolgreiche Verbandsarbeit im Jahre 2015 berichtete der Vorstand des Rheinisch-Bergischen Chorverbandes auf der Mitgliederversammlung am 5.3.2016.
Bevor jedoch die Berichte verlesen wurden, stimmte der Frauenchor Forsbach unter Leitung von Dirigent Babrak Wassa, die Delegierten mit einigen Frühlingsliedern auf die Versammlung ein.
Zwei Seminare zur Stimmbildung und zum Blattsingen wurden vom Verband organisiert und fanden gute Zulauf bei den Mitgliedern. Auf der Ehrung der Jubilare im November 2015 wurden 53 Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.
Nicht so gut sieht es mit dem Nachwuchs in den Chören und auf der Vorstandsebene aus. Ein Männerchor hat aus altersgründen die Singetätigkeit eingestellt - dafür konnte aber ein gemischte Chor neu gewonnen werden. Bei einigen gemischten Chören und Frauenchören gab es sogar Zuwachs in den Stimmen.
Nachdem auch dem Kassierer für die gute Kassenführung gedankt wurde, konnte dem Vorstand Entlastung erteilt werden - sie erfolgte einstimmig!
Leider konnten bei den vorgesehenen Wahlen die offenen Positionen im Vorstand des Rheinisch-Bergischen Chorverbandes nicht neu besetzt werden. Von vielen anwesenden Vereinen wurde aber Hilfe bei den anstehenden Projekten versprochen. So hofft man ohne Kürzungen bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu kommen.

 

D1 Seminar mit 37 Teilnehmern

Auch wenn der Lerninhalt eines D1 Seminars eher trocken ist, so sah man fast nur leuchtende Augen. 37 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ca die Hälfte aus einem neu gegründeten Chor aus Siegburg, drückten an 3 Samstagen "die Schulbank" und befassten sich mit der richtigen Atmung, der Atemstütze um einen Ton richtig klingen zu lassen, den diversen Resonanzräumen im Kopf und dem richtigen und falschen Lächeln. All diese Techniken präsentierte Stimmbildnerin Cordula Maria Ledwoch und bei zahlreichen "Ave Marias" konnte man den Unterschied deutlich hören.
Neben den Grundtechniken zur Stimmbildung gehört natürlich auch das Wissen der Notenschrift mit zur Grundlage für gutes Singen. In diesem Bereich war Verbandschorleiter Stefan Wurm in seinem Element. Notenschlüssel, Taktarten, Noten- und Pausenwerte und natürlich was ist das für eine Note, schrieb oder malte er an die Tafel oder zeigte sie per Overheadprojektor. Natürlich wurde auch gesungen, denn die Beispiele sollten auch praktisch eingeübt werden.
Schnell waren die Unterrichtsstunden vorbei und viele freuen sich schon auf das nächste Seminar im Herbst, bei der Stimmbildung am Lied.